Eisfischen und Snowmobiling statt Unterricht
- 3. März
- 2 Min. Lesezeit
15 Schülerinnen und Schüler des Thomas-Morus-Gymnasiums Daun nahmen am Erasmus+-Austausch mit der Partnerschule Poikolan koulu im finnischen Juuka teil.
Vom 11. bis 17. Februar 2026 nahmen 15 Schülerinnen und Schüler des Thomas-Morus-Gymnasiums Daun gemeinsam mit ihren Begleitlehrern Erico Kugel und Diana Grogan-Schomers an einem Erasmus+-Austausch mit der Partnerschule Poikolan koulu im finnischen Juuka teil. Unter dem Projektthema „Nature Connects: Working together for a sustainable future!“ setzten sich die Jugendlichen intensiv mit Natur, Nachhaltigkeit und europäischer Zusammenarbeit auseinander.
Abenteuerliche Anreise
Die Anreise in den hohen Norden war bereits ein kleines Abenteuer: Zunächst flog die Gruppe nach Helsinki. Am nächsten Tag ging es mit dem Zug und anschließend mit dem Bus weiter – sieben Stunden bis nach Juuka, einer kleinen karelischen Gemeinde unweit der russischen Grenze. Schon die Fahrt vermittelte einen ersten Eindruck von der beeindruckenden Natur Finnlands.
In Juuka lebten die deutschen Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien und tauchten dadurch unmittelbar in den finnischen Alltag ein. Sie nahmen am Unterricht ihrer Partnerschule teil und führten im Rahmen des Projekts Interviews zu zentralen Fragestellungen durch. Im Mittelpunkt standen die Bedeutung der Natur in der finnischen Kultur, Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit sowie der europäische Austausch.
Draußen bei minus 25 Grad
Besonders spannend waren die zahlreichen Outdoor-Aktivitäten: Skifahren, Schlittschuhlaufen und Schlittenfahren standen ebenso auf dem Programm wie Eisfischen und Snowmobiling. Selbst Temperaturen von bis zu minus 25 Grad hielten die Jugendlichen nicht davon ab, draußen aktiv zu sein. Beeindruckt zeigten sie sich vor allem von der einzigartigen Natur rund um den Koli National Park, wo sie gemeinsam mit ihren Austauschpartnern im verschneiten Wald grillten.
Finanziert durch ERASMUS+
Das Programm wurde von den finnischen Lehrerinnen Irma Moilanen und Sallamari Mertanen betreut, und die gesamte Begegnung wurde durch das EU-Programm Erasmus+ im Rahmen des ADD-Konsortiums gefördert. Die Woche in Juuka bot den Jugendlichen nicht nur ein einmaliges Erlebnis, sondern zeigte auch eindrucksvoll: Natur verbindet – und Europa auch.









