Neu am Gymnasium!

Wir heißen Ihr Kind sehr herzlich am Thomas-Morus-Gymnasium willkommen und möchten für Ihr Kind den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium behutsam gestalten. Schon im Juni, d.h. vor den Sommerferien, lernen Ihre Kinder ihre zukünftigen Klassenlehrer und ihre Mitschüler kennen. Wir lassen Ihre Kinder im für sie neuen Schulalltag nicht alleine: Buspaten helfen ihnen in der ersten Schulwoche mit der Busfahrt, Tutoren sind Ansprechpartner in allen Fragen und auch bei kleineren Problemen, sie spielen und basteln mit ihnen und helfen ihnen auch, Streit zu schlichten.
Direkt nach Schuljahresbeginn fahren unsere Fünftklässler für drei Tage in die Jugendbildungsstätte Don Bosco nach Jünkerath, wo sie sich in gemeinsamen Aktivitäten und Spielen kennenlernen und ihre Klassengemeinschaft stärken.

Mehr Zeit für die Hauptfächer

Unsere Schülerinnen und Schüler verbringen sehr viel Zeit mit ihren Hauptfachlehrern. In Deutsch, Mathematik und Englisch haben sie zwei zusätzliche Unterrichtsstunden pro Woche, in denen sie den Unterrichtsstoff üben und vertiefen. In Klasse 6 kommt die zweite Fremdsprache Französisch oder Latein dazu, die eine zusätzliche Stunde Lernzeit erhält. So entfallen Hausaufgaben weitestgehend. Nur bestimmte Arbeiten wie z.B. Vokabellernen, das Lesen von Lektüre oder längerfristige Recherchen müssen noch zu Hause erledigt werden.

Fördern und Fordern

Zu Beginn des 5. Schuljahres erheben wir die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler in den Fächern Deutsch und Mathematik. Dies ist die Grundlage für die Bildung von Förder- und Fordergruppen. Bei der Rechtschreibdiagnostik greifen wir auf ein bewährtes Programm der Universität Münster zurück. Im Bedarfsfall können wir Kindern deshalb einen ganz individuell zugeschnittenen Förderplan erstellen und geeignete Materialien zukommen lassen.

Lions Quest "Erwachsen werden" - Fit fürs Leben!

Fachkompetenz alleine ist keine Garantie für ein erfolgreiches Leben. Aus diesem Grunde hat das Thomas-Morus-Gymnasium Daun in der Orientierungsstufe nicht nur eine Klassenleiterstunde, sondern auch das Programm Lions-Quest "Erwachsen werden" eingeführt, um unsere Schülerinnen und Schüler fit fürs Leben zu machen und sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken. Im Mittelpunkt des Programms, das von dem Lions Club Daun großzügig unterstützt wird, stehen die Förderung der Lebenskompetenzen und das soziale Lernen unserer Schülerinnen und Schüler.
Link: www.lions-quest.de

Selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten

Wir möchten im Verlauf der Orientierungsstufe unsere Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten. So lernen sie an den Methodentagen in Klasse 5, mit Texten umzugehen und im Team zu arbeiten und in Klasse 6, wie sie vor einer Gruppe auftreten und ihre Ergebnisse präsentieren.

Kompetent am PC

Zwei Stunden in der Woche lernen unsere Schülerinnen und Schüler die gängigen Computerprogramme kennen und mit ihnen umzugehen. Basis unserer Arbeit ist der Europäische Computerführerschein, ein international anerkannter Nachweis von Kenntnissen im Umgang mit dem Computer und in der Handhabung von Standardanwendungen von MS-Office.

Kaum ein anderes Schulfach kann so viel für die übrigen Fächer leisten wie der Sport! Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung, damit sie sich gesund und leistungsfähig entwickeln. Sport ist nicht nur unerlässlich für die körperliche, sondern auch für die geistige Entwicklung und fördert die Leistungsbereitschaft, Konzentration und Lernfähigkeit und nicht zuletzt das psychosoziale Wohlbefinden. Sport ist der ideale Ausgleich zum Unterricht im Klassenzimmer oder Fachraum. Jeden Tag eine Schulstunde Sport macht natürlich auch riesigen Spaß.

Welche Voraussetzungen muss mein Kind mitbringen?

Keine! Wir machen bewusst keine sportmotorische Aufnahmeprüfung, die Sportklassen werden nach dem Elternwunsch zusammengesetzt. Besondere Talente oder Neigungen Ihres Kindes sind nicht erforderlich, werden aber am TMG gezielt gefördert.
Spaß am Sport und Ausgleich zum Stillsitzen sind das oberste Ziel der täglichen Sportstunde.

Ist "täglicher Sport" nicht überfordernd für mein Kind?

Auf gar keinen Fall!
Altersgemäße Sportspiele und Aktionen, die Spaß machen, überfordern kein Kind. Durch die täglichen Trainingsreize werden die Mädchen und Jungen schnell belastbarer, ausdauernder und leistungsfähiger, was ihnen in allen Fächern weiterhilft.

Werden sportliche Talente darüber hin aus gefördert?

Das versteht sich von selbst! Kein sportmotorisches Talent bleibt unentdeckt. Das TMG schickt seit Jahren mit großem Erfolg auf Kreis-, Regional- und Landesebene bis hin zum Bundesfinale in Berlin Schulmannschaften in den leistungsorientierten Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia. Wir beteiligen uns je nach Schülermeldung mit Mannschaften im Fußball, Handball, in der Leichtathletik und im Judo mit Jungen und Mädchen in allen Altersklassen. Der Fritz-Walter-Cup (Hallenfußball nach Futsal-Regeln) ist für viele Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe der erste Auftritt in einer Schülermannschaft des TMG. Außerdem kann ihr Kind ab der Klasse 6 in der einwöchigen Skiausbildung das alpine Skilaufen oder das Snowboarden erlernen oder verbessern.

Was wird in der täglichen Sportstunde angeboten?

Durch die zusätzlichen Sportstunden (drei sind "normal", bei der Sportklasse kommen zwei weitere hinzu) haben wir über den Lehrplan hinaus die Möglichkeit, kindgerechte und altersgemäße Spiele durchzuführen. Die so genannten "Kleinen Spiele" machen den Hauptteil des Unterrichtes aus (Fangspiele, Völkerball, Balkenball, Ball über die Schnur, FlipFlop, Bodyguard ...) und leiten zu den Großen Spielen wie z.B. Fußball und Handball über.

Welchen Nutzen bringt der Sport für die anderen Fächer?

Zum einen bietet der Sport die Möglichkeit des Austobens als Ausgleich zum Stillsitzen und zum anderen werden konzentrationsfördernde (autogenes Training) und vertrauensbildende Übungen (Teamtraining) in den Sportunterricht eingebaut, die progressive Muskelrelaxation (Entspannungsverfahren) schult die Körperwahrnehmung der Kinder. Vor allem lernen die Klassen sehr schnell fair, hilfsbereit und regelgerecht miteinander umzugehen.

Welche Sportarten stehen für die Orientierungsstufe auf dem Lehrplan?

Unsere Sportklassen erlernen altersgemäß die Mannschaftssportarten Handball und Fußball und werden spielerisch in der Leichtathletik und im Geräteturnen geschult. Die 6. Klassen haben zusätzlich den lehrplangemäßen Schwimmunterricht.

Die Bläserklasse gilt nicht zu Unrecht als Erfolgsmodell unserer Ganztagsschule: Neben der Freude am Musizieren, dem Musikerleben in der Gemeinschaft und der Stärkung des Selbstvertrauens werden die allgemeine Lernbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit der jungen Musikerinnen und Musiker spürbar verbessert. Die Lernmethode des Klassenmusizierens fördert das gemeinsame Erfolgserlebnis und das Sozialverhalten. Das gemeinsame Musizieren leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung Ihrer Kinder!

Muss mein Kind musikalische Vorkenntnisse haben?

Nein! Alle fangen sozusagen bei "0" an. Sollte Ihr Kind schon ein Instrument spielen, wird es ein weiteres erlernen, damit möglichst gleiche Ausgangspositionen gegeben sind. Notenkenntnisse sind ebenfalls nicht nötig.

Welche Kosten entstehen für die Eltern?

Der monatliche Unkostenbeitrag beträgt zurzeit 18,- €, welcher die Instrumentenmiete, Versicherungsbeiträge und eine Generalüberholung nach 2 Jahren beinhaltet. Unterrichtsgebühren fallen keine an, da der Instrumentalunterricht in den Stundenplan integriert ist. Zusätzlich werden einmalig 20,- bis 25,- € für eine Instrumentalschule und anderes Notenmaterial eingesammelt.

Wie sieht der Unterricht in der Bläserklasse aus?

Bei genügend Anmeldungen wird eine reine Bläserklasse zusammengestellt, sodass die SchülerInnen eine feste Klasse bilden. Die gesamte musikalische Ausbildung findet i.d.R. in fünf Wochenstunden innerhalb des Musikunterrichtes statt. Hierbei wird die Klasse in zwei Gruppen (Holzbläser, Blechbläser) aufgeteilt, in denen sie die Instrumente erlernen und erste Orchesterstücke einstudieren. Der erste Auftritt erfolgt bereits nach 8-10 Wochen (Weihnachtskonzert TMG). Unterrichtet werden die Schülerinnen und Schüler von zwei qualifizierten Bläserklassenleitern, die regelmäßig an entsprechenden Fortbildungen unter Leitung von Prof. Bernd Schuhmacher (Musikhochschule Mainz) teilnehmen.

Welche Instrumente gibt es in der Bläserklasse?

In einer voll besetzten Bläserklasse haben wir: Holzblasinstrumente (1 Oboe, 4 Querflöten, 6-7 Klarinetten, 2-3 Altsaxophone) und Blechblasinstrumente (3-4 Trompeten, 3 Waldhörner, 3 Posaunen, 2 Euphonien, 2 Tuben). Die schuleigenen Instrumente wurden von uns ausgesucht und sind qualitativ hochwertig.

Welches Instrument ist für mein Kind geeignet?

In den ersten 5-6 Wochen probieren wir in Ruhe mit jedem Kind jedes Instrument aus. Letztendlich beeinflussen unterschiedliche Faktoren (Körpergröße, Zahnstellung, Wohnort - Transport) die Instrumentenauswahl.

Ab der 6. Klasse lernen die Schülerinnen und Schüler die zweite Fremdsprache. Sie haben die Wahl zwischen Latein und Französisch.

Im Folgenden geben wir Ihnen einige Informationen zu den beiden Sprachen. Vor der Wahl der 2. Fremdsprache findet ein Informationsabend für die Eltern statt. Auch die Schülerinnen und Schüler erhalten vor der Entscheidung einen kleinen Einblick in den Französisch- und Lateinunterricht.

Wahl der 2. Fremdsprache – Informationen zum Fach Französisch

Nicht nur in Frankreich, sondern auch in Luxemburg, Belgien und der Schweiz wird Französisch gesprochen. Aber auch über Europa hinaus hat die französische Sprache einen hohen Stellenwert, als Muttersprache oder Verkehrssprache wird sie in Kanada, in vielen Ländern Afrikas sowie in der Karibik verwendet. In über 30 Staaten ist Französisch Amtssprache, in fast allen internationalen Organisationen dient Französisch als Arbeitssprache. Nach Englisch ist Französisch die meistgelernte Fremdsprache in Europa.

Frankreich ist Deutschlands direkter Nachbar und wichtigster europäischer Partner in Politik und Wirtschaft. Durch die Zusammenarbeit von deutschen und französischen Unternehmen sowie die Ansiedlung von Firmen im jeweiligen Nachbarland sind Hunderttausende von Arbeitsplätzen in Deutschland direkt vom Handel mit Frankreich abhängig. Sprachkenntnisse stellen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Zusatzqualifikation für viele Berufe dar. Berufsaussichten und Karrieremöglichkeiten werden durch Fremdsprachenkenntnisse bzw. Mehrsprachigkeit in erheblichem Maße gefördert. Dies gilt auch ganz besonders für den Arbeitsmarkt im benachbarten Luxemburg.

Auch in anderen Bereichen gibt es zwischen Deutschland und Frankreich enge Verbindungen. Tausende von Schulen und Städten pflegen Partnerschaften, Universitäten sind durch Austauschprogramme verbunden und auch in touristischer Hinsicht ist Frankreich für viele Deutsche äußerst attraktiv. Sprachkenntnisse bieten die Möglichkeit, solche Angebote gewinnbringend zu nutzen. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass viele Studiengänge an deutschen Universitäten Kenntnisse in mehreren modernen Fremdsprachen – und nicht nur im Englischen – voraussetzen.

Die Lernmethoden in Bezug auf die französische Sprache sind vergleichbar mit denen, die auch im Englischunterricht Anwendung finden. Die Schülerinnen und Schüler imitieren zunächst das Lehrervorbild, sie beschäftigen sich bei der Arbeit mit ihren Lernmaterialien mit dem Wortschatz und der Grammatik des Französischen und werden schon von Beginn des Lernprozesses an befähigt, in Alltagsituationen die Fremdsprache aktiv anzuwenden. Durch die Arbeit mit landeskundlichen Texten lernen sie die Kultur Frankreichs kennen und sind in der Oberstufe in der Lage, sich mit französischer Literatur in der Originalsprache auseinanderzusetzen.

Das interkulturelle Lernen wird am Thomas-Morus-Gymnasium insbesondere auch dadurch gefördert, dass die Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Weise Gelegenheit erhalten, Frankreich kennenzulernen und in direkten Kontakt zu Franzosen zu treten. Dies geschieht durch schriftliche Kontakte, durch Studienfahrten und Exkursionen (z.B. nach Metz oder Paris) und durch Teilnahme an Schüleraustauschmaßnahmen mit unseren Partnerschulen in Epinal und Dijon. Darüber hinaus können auf allen sprachlichen Niveaustufen weltweit anerkannte Sprachzertifikate (DELF) erworben werden.

Wahl der 2. Fremdsprache – Informationen zum Fach Latein

Latein ist eine alte Sprache und es ist eine Basissprache Europas. Ziel des Lateinunterrichtes ist es nicht, auf Lateinisch zu kommunizieren, also mit anderen Latein zu sprechen, sondern beim Erlernen des Lateinischen über Sprache/n zu reflektieren und anhand lateinischer Texte das geistige Fundament Europas an seinen Wurzeln aufzuspüren und die daraus im Lauf der Geschichte bis heute entwickelte geistige Kultur zu verstehen.

Über Jahrtausende hinweg hat Latein in Europa eine zentrale Rolle gespielt. Alle romanischen Sprachen, aber auch das Englische und das Deutsche leiten einen Großteil ihres Wortschatzes aus dem Lateinischen ab. Die meiste wissenschaftliche Literatur wurde bis zum 18. Jahrhundert auf Lateinisch verfasst. Immer noch sind lateinische Redensarten populär, etwa: Carpe diem! Nutze den Tag! Es macht viel Sinn, dieses europäische Erbe kennenzulernen. Aber was genau lernt man im Lateinunterricht?

Die Inhalte entstammen der römischen Antike. Es geht um das Alltagsleben, um Politik und kriegerische Expansion, um Kunst, Mythen und Philosophie. Die Geschichte des ganzen römischen Imperiums rund um das Mittelmeer, aber natürlich auch unserer Region zwischen Trier und Köln ist unser Thema. Exkursionen zu Orten, an denen die römische Antike greifbar wird, z.B. der rekonstruierten Römervilla in Borg, gehören selbstverständlich zum Programm.

Anders als im Unterricht der modernen Fremdsprachen steht im Lateinunterricht das Übersetzen lateinischer Texte ins Deutsche im Mittelpunkt. Das Übersetzen schult in besonderer Weise Lesekompetenz und kritischen Umgang mit Sprache. Es lehrt genau hinzusehen und kommt analytisch begabten Kindern entgegen. Die intensive Beschäftigung mit Grammatik und Sprachgesetzen und der kontrastierende Vergleich mit dem Englischen, der ersten modernen Fremdsprache, die die Kinder kennengelernt haben, erweitern Sprachkompetenz und Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache. Der lateinische Grundwortschatz, den wir erwerben, erleichtert den Umgang mit Fremdwörtern und wissenschaftlichen Begriffen.

Da sich viele europäische Sprachen teilweise oder sogar hauptsächlich aus dem Lateinischen entwickelt haben, ist es nach dem Kennenlernen des Lateinischen einfacher, diese Sprachen zu erlernen.

Die Beschäftigung mit der alten Sprache Latein schult Konzentration und problemlösendes Denken und trainiert somit Fähigkeiten, die für alle anderen Fächer, insbesondere für die Naturwissenschaften wichtig sind. Darüber hinaus entwickelt sie Grundhaltungen wie Sorgfalt und Ausdauer.

Nicht nur deswegen sind Lateinkenntnisse immer noch Voraussetzung für eine Reihe von Studiengängen. Wer nach fünf Jahren erfolgreichem Lateinunterricht sein Latinum bereits an der Schule erworben hat, ist gut vorbereitet.