Bericht

01.10.2019

Mit ERASMUS+ über die Grenzen hinweg

Schülerinnen und Schüler des Thomas-Morus-Gymnasiums entdecken die Berufswelt in Frankreich

Eine spannende Woche verbrachten 16 Schülerinnen und Schüler des Thomas-Morus-Gymnasiums vor den Herbstferien bei ihren französischen Mitschülern am Collège Anne de Beaujeu in Frankreich.

Die TMGler der achten und neunten Klassen sind Teilnehmer des ERASMUS+-Programms, das von der EU finanziell gefördert wird und insgesamt zwei Jahre läuft. Das deutsch-französische Projektthema, das sich die Schulen gemeinsam gestellt haben, heißt „Orientation professionnelle - Berufsorientierung Grenzenlos“.

Die Jugendlichen erhalten hierbei die Möglichkeit, Berufe, Berufsfelder und berufliche Möglichkeiten im jeweiligen Nachbarland kennenzulernen.

Bei einer Betriebsbesichtigung von Michelin in Clermont-Ferrand erhielt die Gruppe interessante Einblicke in die Entwicklung und Herstellung von Reifen sowie das Marketingkonzept des Unternehmens.

Spannend war auch der Besuch hinter den Kulissen des größten Freizeitparks der Region Le Pal, wo die Schüler die kaufmännischen und touristischen Berufsfelder kennen lernten.

Sehr beeindruckt waren wir von den Ausbildungsmöglichkeiten im beruflichen Gymnasium in Yzeure: Im Lycée Jean Monnet kann man in den schuleigenen Werkstätten den Beruf des Kunstschmieds oder Glasbläsers erlernen – mit sehr guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt in ganz Frankreich.

Seine ganz spezielle Arbeit stellte uns der Deutsche Klaus Jöken vor, der in Moulins lebt: Er ist der Übersetzer der Astérix-Comics und er erzählte sehr anschaulich über die besonderen Schwierigkeiten, Witze und Anspielungen von dem französischen Original in die deutsche Sprache und Kultur zu übertragen.

Nicht nur die Arbeit am Thema, sondern auch der Spaß auf den Achterbahnen von Le Pal sowie das gemeinsame deutsch-französische Singen in der Karaoke-Bar „Dev Papa“ sorgten für eine sehr gute Stimmung unter den betreuenden Lehrern und Schülern, die sich sprachlich schnell verständigten.

Wir freuen uns nach der tollen Woche nun sehr auf den Gegenbesuch im März und darauf, der Partnergruppe die Eifel zu zeigen.