Bericht

13.04.2019

Arbeiten wie Gott in Frankreich

Dauner Gymnasiasten lernen Unternehmen und Berufe im Nachbarland kennen

Lehrreiche Einblicke in französische Betriebe, Teilnahme am Familien- und Schulleben in Frankeich und gemeinsame Ausflüge in der Auvergne: Das waren die Zutaten einer spannenden Woche, die 15 Schülerinnen und Schüler des Thomas-Morus-Gymnasiums im französischen Moulins verbrachten.

Die TMGler sind Teilnehmer des ERASMUS+ - Projekts, das unter dem Titel „Orientation professionnelle – Berufsorientierung Grenzenlos“ für zwei Jahre am Dauner Gymnasium läuft.

Nachdem die Schüler des Collège Anne de Beaujeu die Eifel im vergangenen Dezember besucht hatten, reiste die deutsche Gruppe vom 8.-12. April nach Moulins, um dort Einblicke in die Arbeitswelt des Nachbarlandes zu bekommen.

Interessante Berufsfelder lernten sie Jugendlichen in verschiedenen Bereichen kennen.

Während einer Betriebesführung bei MEWA, dem führenden Unternehmen für die Produktion von Arbeitskleidung und Reinigung von Putztüchern mit Standorten in Frankreich und Deutschland erfuhren die Schüler viel über mögliche Karrierechancen im Nachbarland.

Im touristischen Bereich stand der Besuch des Freizeit- und Vergnügungsparks Vulcania auf dem Programm. Auch bei dieser Unternehmensführung wurde immer wieder betont, wie wichtig Kenntnisse in mehreren Sprachen sind, wenn man sich in großen Unternehmen bewirbt. Anschließend an den Vortrag in französischer Sprache vergnügten sich deutsche und französische Austauschpartner natürlich gemeinsam an allen Stationen, die actionreich die Vulkanlandschaft der Auvergne präsentieren.

Am letzten Tag des Aufenthaltes besuchte die Gruppe das Nationalmuseum für Bühnenkostüme. Hier konnten sich die Schüler in deutsch-französischen Workshops selbst als Bühnen- und Kostümbildner ausprobieren und kreierten ein Katzenkostüm.

Bei der Mischung aus gemeinsamer Arbeit – alle Aktivitäten müssen von den Schülern in beiden Sprachen schriftlich ausgearbeitet werden – und Spaß hatten die Jugendlichen viel Gelegenheit die jeweilige Fremdsprache zu üben.

Im nächsten Jahr stehen noch zwei gegenseitige Besuche auf dem Programm, wo die Schüler dann auch ein eintägiges Praktikum in einem Betrieb im Nachbarland absolvieren können.