Bericht

03.09.2017

TMG-Poeten auf der Suche nach der Utopie

13 Schüler*innen des TMG, von der 6. bis zur 11.Klasse sowie 1 Ehemalige, schrieben 3 Tage lang an Gedichten, übten sie ein und präsentierten sie am Samstagnachmittag auf der Abschlussveranstaltung des 'Kleinen Sternensommers' auf der Sternenwarte Hoher List.

Innerhalb des Kultursommers Rheinland-Pfalz kam Pauline Füg, eine über die deutschen Grenzen hinaus bekannte Poetry-Slammerin an das Thomas-Morus-Gymnasium, um dort mit den Schüler*innen zu trainieren. "Es ist inspirierend, wie die Kleinen und die Großen zusammenarbeiten, eine sehr harmonische Schule", meinte sie.

Verschiedenste Produkte rund um das Thema 'Utopie' entstanden - dem Namensgeber des TMG und seinem Werk 'Utopia' zu Ehren. Noel aus der 6.Klasse spielte mit dem Thema Fußball und versetzte sich in einen Ball, der von seinem Star Naymar zum Sieg getreten wurde. Christian aus der 7. Klasse rührte mit seinem Goldie-Superhelden, der alle liebt, zu Tränen. Jannik aus der 11 führte kunstvoll vor, wie es nicht gemacht werden sollte beim Gedichtvortrag. Fadua aus der 11 hatte unter anderem viel zu sagen zum Thema Nachhaltigkeit, was Pauline Füg "Wenn du eine Partei hättest, würde ich dich wählen!" ausriefen ließ.

Alysha, Lucy, Hannah und Nina aus der 11 sowie Paulina, die vor gut einem Jahr ihr Abitur absolvierte und bereits einmal den Poetry-Slam in Cochem gewann, beschäftigten sich mit den Themen Liebe, Selbstbild, und ihrem Lebensweg, Paula aus der 6 mit dem Tod und Janine aus der 7 war ein Baum. Jonathan machte eine Zeitreise und tauchte in die mediale Welt ab. Else und Fadua hatten auch jeweils einen Beitrag auf Englisch, wobei Else ihre Begrüßung in 4 Sprachen brachte.

Das Publikum war begeistert und TMG-Lehrerin K.Somers dankte den Veranstaltern, vor allem Jutta Schulte-Gräfen, für die wunderbare Organisation und Vermittlung der Profi-Slammerin Pauline Füg. "Die Künstlergruppe SternwARTe Vulkaneifel verdient diesen schönen Ort, sie zeigen hier, was sie alles professionell auf die Beine stellen können und wie es sich in unsere Landschaft einfügt", meinte sie zum Abschluss.