Neues vom Thomas-Morus-Gymnasium

Was machen Leute, die sich länger nicht gesehen haben und deren "alte" Schule ihren 60. Geburtstag feiert, am liebsten? - Natürlich gemeinsam anstoßen, ihr Wiedersehen feiern und sich mitteilen und austauschen.

Das TMG bietet seinen Ehemaligen und der gegenwärtigen Schulgemeinschaft am 1. September beides: die Möglichkeit zu feiern und den Raum für anregende Gespräche. Ob Café, Pub, Strandbar oder Kleckskneipe: Liebevoll umgestaltete Klassenräume bieten dafür den Rahmen, nicht nur für Trank, auch für Speis' ist selbstverständlich gesorgt.

Da das TMG in diesem Jahr 60 Jahre jung wird, beginnt das Ehemaligentreffen 2018 mit einer kleinen Feierstunde um 16.30 Uhr in der Aula. Der Schulleiter wird nicht nur die Gäste begrüßen, sondern insbesondere die Festschrift zum 60-jährigen Schuljubiläum vorstellen. Auf eine musikalische Überraschung darf man gespannt sein.

Alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler, natürlich auch alle ehemaligen Lehrkräfte und Mitarbeiter des Thomas-Morus-Gymnasiums, sind herzlich eingeladen, "ihre" Schule wieder zu sehen und zu erkunden, wie sich das Schulgelände gewandelt bzw. welche Entwicklung das TMG genommen hat und auf welchem Weg sich die Schule zurzeit befindet.

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Das Dauner Thomas-Morus-Gymnasium verabschiedete in diesem Schuljahr einen kleinen Abiturjahrgang.

Traditionell starteten die Feierlichkeiten mit einem ökumenischen Gottesdienst, diesmal in der Dauner Pfarrkirche St. Nikolaus. Mit Mut in die Zukunft zu gehen war die zentrale Botschaft des Wortgottesdienstes, stimmungsvoll eingerahmt zwischen Cohens "Halleluja" und dem Gospel "O happy day".

In seiner Begrüßungsansprache zeigte sich OStD Susewind erfreut, dass alle Schülerinnen und Schüler das Abitur bestanden haben. Auf das Motto der Stufe ("Abicatraz - ein Jahr früher auf Bewährung") nahm Susewind in süffisanter Weise aufs Korn und forderte die jungen Leute auf, die "Zeit der Bewährung" für sich zu nutzen.

Die Festrede der Abiturienten hielten Désirée Rollmann und Celine Schörken. Am TMG das Abitur zu absolvieren, sei gar nicht so einfach. Trotzdem habe man die Schule oft als "ein kleines Zuhause" gesehen, was die beiden Rednerinnen vielleicht auch zu der einen oder anderen Spitze gegen das Kollegium ermutigte. Selbstverständlich dankten sie auch allen, die auf dem bisherigen Weg Unterstützung boten.

Pippi Langstrumpf brachte Herr Milbert, der für die Stammkursleiter sprach, in Beziehung zu Karl Marx: Pippi lehre, mutig, bei sich selbst und anders zu sein. Diese drei Eigenschaften machen aus einem Menschen einen vollendeten, wahrhaft großen, wie ihn Marx schon in seinem eigenen Abituraufsatz forderte. Milbert machte den scheidenden jungen Leuten Mut, Verantwortung, gerade auch für sich selbst, zu übernehmen.

Schulleiter Susewind und Oberstufenleiter Kolling überreichten den erfolgreichen Absolventen ihre Zeugnisse.

Für besondere Leistungen und herausragendes Engagement gab es zahlreiche Ehrungen: Die Urkunde und den Buchpreis der Bildungsministerin für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule erhielt Lavanyia Suban. Lena Zeimers wurde in Ethik und Biologie geehrt. Maximilian Kerpen konnte Preise in Mathematik und Chemie entgegennehmen. Til Bergheim wurde in Physik, Fynn Mudersbach in Geschichte ausgezeichnet. Der Coubertin-Preis (Sport) ging an Johanna Wirtz, die auch in Musik eine Auszeichnung erhielt. Der Freundeskreis zeichnete einmal mehr die Kopp-Gruppe (Betreuung behinderter Menschen bei den Westeifelwerken) für ihr soziales Engagement aus. Die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer dankten den ehemaligen Mitgliedern ihrer Arbeitsgemeinschaften für ihre zum Teil jahrelange Mitarbeit in der Kopp-AG, bei den Mediatoren, in der SV und in der Schülerzeitung "Der Klecks").

Zahlreiche Musikeinlagen der Abiturienten machten den Nachmittag zu einem abwechslungsreichen und schönen Erlebnis.

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In Ingelheim traten die Schüler des Thomas Morus Gymnasiums Moritz Müller, Leann Klein, Pia Schaaf und Chinara Servaty gegen die Regionalsieger aus ganz Rheinland-Pfalz beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren in den Fachgebieten Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Technik an. Mit ihren pfiffig ausgearbeiteten Karten für blinde und sehbehinderte Menschen überzeugten Moritz und Leann die Jury und erzielten den 2 Preis. Pia und Chinara zeigten gemeinsam mit Chinaras Bruder Carlos (Schüler des Peter Wust Gymnasiums, Wittlich), wie man mithilfe der Mathematik an Faltplänen berechnen kann, ob das zu faltende Objekt flach zusammengefaltet werden kann. Hierfür erhielten sie den 3. Preis. Diese Berechnungen nutzten sie zur Herstellung ihres laCtiPlex - ein Zelt aus Milchtüten -, mit dem sie die Jury so sehr beeindruckten, dass Pia und Chinara hierfür den 1. Preis erhielten und somit Landessieger im Fachgebiet Technik wurden.
Wir gratulieren allen Schülern für ihre sehr erfolgreichen Arbeiten.

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Am Montag, dem 11. Juni 2018, durften die ca. 75 Sechstklässler unserer Schule einen Vortrag zum Thema "Schabbat - Sonntag Ruhetag" hören. Referent war der eigens aus Jerusalem angereiste Herr Arie Rosen, der als Mitarbeiter der Stiftung "Kulturelle Begegnungen" am TMG Station machte.

Vor allem die Bedeutung des Schabbats und dessen Ablauf standen im Mittel­punkt seines Vortrages.

Ein Höhepunkt für unsere Schülerinnen und Schüler war dabei sicherlich, dass sie nicht nur anhören, sondern auch anfassen konnten: Viele kultische Gegen­stände, die unsere vornehmlich christlich geprägten Schülerinnen und Schüler sonst nur von Erzählungen und Fotos kennen, bekamen Sie an diesem Tag prä­sentiert. So zeigte Herr Rosen ihnen beispielsweise, wie man Tallit und Teffelin anlegt.

Das gemeinsame Singen eines jüdisch-hebräischen Liedes war ein weiterer Höhepunkt des Vortrages, der allen verdeutlicht hat, dass Religion immer auch mit Emotionen verbunden ist.

Die vielen Fragen, die unsere Schülerinnen und Schüler während und auch nach dem Vortrag stellten, zeigte auch eines: Die Gemeinsamkeiten der drei mono­theistischen Weltreligionen, die unsere Schülerinnen und Schüler spätestens jetzt als verwandte Religionen begreifen werden.

Vor allem die offene und authentische Art Herrn Rosens machte die für viele unserer Schüler erste Begegnung mit dem Judentum zu einem gewiss erinnerungswürdigen Erlebnis.

Unser Dank gilt auch der Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland Versicherungen und der Kreissparkasse Vulkaneifel für die großzügige finanzielle Unterstützung.

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