Neues vom Thomas-Morus-Gymnasium

Was machen Leute, die sich länger nicht gesehen haben und deren "alte" Schule ihren 60. Geburtstag feiert, am liebsten? - Natürlich gemeinsam anstoßen, ihr Wiedersehen feiern und sich mitteilen und austauschen.

Das TMG bietet seinen Ehemaligen und der gegenwärtigen Schulgemeinschaft am 1. September beides: die Möglichkeit zu feiern und den Raum für anregende Gespräche. Ob Café, Pub, Strandbar oder Kleckskneipe: Liebevoll umgestaltete Klassenräume bieten dafür den Rahmen, nicht nur für Trank, auch für Speis' ist selbstverständlich gesorgt.

Da das TMG in diesem Jahr 60 Jahre jung wird, beginnt das Ehemaligentreffen 2018 mit einer kleinen Feierstunde um 16.30 Uhr in der Aula. Der Schulleiter wird nicht nur die Gäste begrüßen, sondern insbesondere die Festschrift zum 60-jährigen Schuljubiläum vorstellen. Auf eine musikalische Überraschung darf man gespannt sein.

Alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler, natürlich auch alle ehemaligen Lehrkräfte und Mitarbeiter des Thomas-Morus-Gymnasiums, sind herzlich eingeladen, "ihre" Schule wieder zu sehen und zu erkunden, wie sich das Schulgelände gewandelt bzw. welche Entwicklung das TMG genommen hat und auf welchem Weg sich die Schule zurzeit befindet.

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Einen beeindruckenden Besuch unserer Partnerschule APECAS in Ruanda erlebten Schulleiter Christoph Susewind und Ganztagsschulleiterin Susanne Stumm zusammmen mit einer größeren Delegation.

Sehr herzlich und offen wurden wir mit traditionellen Tänzen und Gesängen in der Berufsbildenden Schule, die ca. 80 km südwestlich von Kigali im kleinen Ort Muyunzwe liegt, empfangen.

Mit eigenen Augen konnten wir uns davon überzeugen, wie das finanzielle Engagement unseres Gymnasiums für die Schule gefruchtet hat:
Die Schülerzahl hat sich in den letzten beiden Jahren verdoppelt;
aus dem Erlös des letzten Weihnachtskonzerts unserer Schulgemeinschaft wurde unweit der Schule ein Maniok-Feld angelegt, mit dem Gewinne erwirtschaftet werden, die zum Ausbau der Schule verwendet werden;
von einer Geldspende des TMGs wurde eine Kuh angeschafft, deren Milch zur besseren Ernährung der rund 200 Schülerinnen und Schüler beiträgt.

Schulleiter Christoph Susewind: "Ich freue mich sehr, dass sich diese Schule - auch mit unserer Hilfe - so positiv entwickelt. Wir ermöglichen jungen Menschen, insbesondere jungen Frauen, in ihrem Land eine Ausbildung, die diese sich unmöglich selbst leisten können. Wir erbringen damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebenschancen junger Menschen in einem der ärmsten Länder der Erde. Die Möglichkeit einer besseren Lebensgestaltung für Menschen zu schaffen, ist etwas Großartiges und stiftet Zufriedenheit - auf beiden Seiten."

Die Begegnung mit den afrikanischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrern, die so viel Lebensfreude und Dankbarkeit ausstrahlen, beindruckte uns sehr und wird uns noch lange beschäftigen.

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Das Dauner Thomas-Morus-Gymnasium verabschiedete in diesem Schuljahr einen kleinen Abiturjahrgang.

Traditionell starteten die Feierlichkeiten mit einem ökumenischen Gottesdienst, diesmal in der Dauner Pfarrkirche St. Nikolaus. Mit Mut in die Zukunft zu gehen war die zentrale Botschaft des Wortgottesdienstes, stimmungsvoll eingerahmt zwischen Cohens "Halleluja" und dem Gospel "O happy day".

In seiner Begrüßungsansprache zeigte sich OStD Susewind erfreut, dass alle Schülerinnen und Schüler das Abitur bestanden haben. Auf das Motto der Stufe ("Abicatraz - ein Jahr früher auf Bewährung") nahm Susewind in süffisanter Weise aufs Korn und forderte die jungen Leute auf, die "Zeit der Bewährung" für sich zu nutzen.

Die Festrede der Abiturienten hielten Désirée Rollmann und Celine Schörken. Am TMG das Abitur zu absolvieren, sei gar nicht so einfach. Trotzdem habe man die Schule oft als "ein kleines Zuhause" gesehen, was die beiden Rednerinnen vielleicht auch zu der einen oder anderen Spitze gegen das Kollegium ermutigte. Selbstverständlich dankten sie auch allen, die auf dem bisherigen Weg Unterstützung boten.

Pippi Langstrumpf brachte Herr Milbert, der für die Stammkursleiter sprach, in Beziehung zu Karl Marx: Pippi lehre, mutig, bei sich selbst und anders zu sein. Diese drei Eigenschaften machen aus einem Menschen einen vollendeten, wahrhaft großen, wie ihn Marx schon in seinem eigenen Abituraufsatz forderte. Milbert machte den scheidenden jungen Leuten Mut, Verantwortung, gerade auch für sich selbst, zu übernehmen.

Schulleiter Susewind und Oberstufenleiter Kolling überreichten den erfolgreichen Absolventen ihre Zeugnisse.

Für besondere Leistungen und herausragendes Engagement gab es zahlreiche Ehrungen: Die Urkunde und den Buchpreis der Bildungsministerin für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule erhielt Lavanyia Suban. Lena Zeimers wurde in Ethik und Biologie geehrt. Maximilian Kerpen konnte Preise in Mathematik und Chemie entgegennehmen. Til Bergheim wurde in Physik, Fynn Mudersbach in Geschichte ausgezeichnet. Der Coubertin-Preis (Sport) ging an Johanna Wirtz, die auch in Musik eine Auszeichnung erhielt. Der Freundeskreis zeichnete einmal mehr die Kopp-Gruppe (Betreuung behinderter Menschen bei den Westeifelwerken) für ihr soziales Engagement aus. Die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer dankten den ehemaligen Mitgliedern ihrer Arbeitsgemeinschaften für ihre zum Teil jahrelange Mitarbeit in der Kopp-AG, bei den Mediatoren, in der SV und in der Schülerzeitung "Der Klecks").

Zahlreiche Musikeinlagen der Abiturienten machten den Nachmittag zu einem abwechslungsreichen und schönen Erlebnis.

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In Ingelheim traten die Schüler des Thomas Morus Gymnasiums Moritz Müller, Leann Klein, Pia Schaaf und Chinara Servaty gegen die Regionalsieger aus ganz Rheinland-Pfalz beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren in den Fachgebieten Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Technik an. Mit ihren pfiffig ausgearbeiteten Karten für blinde und sehbehinderte Menschen überzeugten Moritz und Leann die Jury und erzielten den 2 Preis. Pia und Chinara zeigten gemeinsam mit Chinaras Bruder Carlos (Schüler des Peter Wust Gymnasiums, Wittlich), wie man mithilfe der Mathematik an Faltplänen berechnen kann, ob das zu faltende Objekt flach zusammengefaltet werden kann. Hierfür erhielten sie den 3. Preis. Diese Berechnungen nutzten sie zur Herstellung ihres laCtiPlex - ein Zelt aus Milchtüten -, mit dem sie die Jury so sehr beeindruckten, dass Pia und Chinara hierfür den 1. Preis erhielten und somit Landessieger im Fachgebiet Technik wurden.
Wir gratulieren allen Schülern für ihre sehr erfolgreichen Arbeiten.

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