Das Thomas-Morus-Gymnasium Daun pflegt seit Jahrzehnten enge Beziehungen zu Partnerschulen in der ganzen Welt – zu den USA, Polen, Frankreich und Ruanda. Nun wird insbesondere der europäische Austausch vertieft und ausgebaut.

Das Programm der Europäischen Union für Schulen, Erasmus+, ermöglicht es jungen Europäerinnen und Europäern, im Ausland zu lernen, zu studieren, sich weiterzubilden oder Berufserfahrung zu sammeln. Zudem fördert es persönliche Begegnungen und gemeinsame Projekte für Schulen, Kitas und andere Einrichtungen der Schulbildung. Auch das Thomas-Morus-Gymnasium gestaltete den letzten Schüleraustausch mit einer Schule in Moulins in Frankreich im Rahmen von Erasmus+.

Seit 2021 ist das TMG durch den Beitritt zum Konsortium der ADD akkreditiert. Als Koordinator des Konsortiums unterstützt die ADD 20 allgemeinbildende Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz bei der Beantragung von Fördermitteln in einem vereinfachten Verfahren. Bedeutend weniger Aufwand bedeutet mehr Zeit für Schülerinnen und Schüler. So arbeiten Lehrkräfte am TMG bereits jetzt intensiv an einem berufsorientierenden Projekt mit seiner Partnerschule in Epinal Frankreich im Rahmen von Erasmus+. Der Ausbau von Praktikumsplätzen in der Großregion und Projekte mit anderen europäischen Ländern, u.a. Griechenland sind für das kommende Schuljahr geplant.

Weitere Informationen zu Erasmus+ finden Sie unter www.erasmusplus.de.

Bereits im Frühjahr wollten uns griechische Schüler der First Highschool Menemeni / Thessaloniki besuchen. Den Rahmen dazu bildete ein Geschichtsprojekt zu den Auswirkungen des Nationalsozialismus auf Deutschland sowie auf das von den Deutschen besetzte Griechenland. Nachdem dieser Besuch leider abgesagt werden musste, konnten wir aber im Oktober voll durchstarten.

Nun besuchten wir, 12 Schüler der MSS 11 mit der Geschichtslehrerin Frau Kolbmüller sowie dem Ethiklehrer Herr Susewind, zuerst unsere Partner in Thessaloniki. Die Millionenstadt bot mit ihrem regen Treiben zu allen Tageszeiten einen deutlichen Kontrast zur Eifel. Wir informierten uns, passend zum Projektthema, im Jüdischen Museum der Stadt sowie in dem „Märtyrerdorf“ Chortiakis über die Folgen der deutschen Besatzung. Daneben wandelten wir in den Ausgrabungsstätten von Vergina und Dion aber auch auf den Spuren der griechischen Antike. Natürlich gehörte auch das ausgiebige Testen der kulinarischen Genüsse und das Tanzen zum kulturellen Austausch dazu.

In der folgenden Woche waren wir die Gastgeber für 15 griechische Jugendliche mit ihren Lehrern. Für unsere Gäste war es ein Sprung aus ihrer trubeligen Heimat in die beschauliche Eifel, wo das Abendleben endet, wenn es in Thessaloniki beginnt. Gemeinsam wurde bei Workshops im KZ Hinzert sowie in der Gedenkstätte Hadamar am Projektthema weitergearbeitet. Daneben gab es aber auch für die griechischen Gäste mehr als nur Deutschland im Nationalsozialismus – wir besuchten Cochem mit der Reichsburg und dem Bundesbankbunker sowie Trier als älteste Stadt Deutschlands.

Und während wir in Griechenland durch das Wetter nochmal den Sommer aufleben lassen konnten, erlebten unsere Gäste einen goldenen Oktober mit all seinen Farben.

Das Projekt wurde zu einem großen Teil von der Europäischen Union und dem Deutsch-griechischen Jugendwerk finanziert.

Ende April  2023 nahmen 14 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b mit ihrer Englischlehrerin Frau Grogan-Schomers und dem Biologielehrer Herr Lescher an einem einwöchigen Umweltprojekt in Frankreich teil. Unter dem Motto „Let’s Go Green“ reisten sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Daun aus über Paris nach La Rochelle, wo sie mit ihren französischen Freunden die Küstenregion erkundeten und sich mit den Folgen des Klimawandels für diese Gegend auseinandersetzten. Das Projekt wurde vollständig aus den Mitteln der Europäischen Union finanziert.

Let’s Go Green!-Präsentation

This was a project with three schools in Slovakia and Germany. The pupils worked in multi-national groups with various digital tools to create talking avatars, comic stories, a PC games review book, quizzes and presentations. Not only did they improve their digital and foreign language skills, but they also became acquainted with the cultures of other regions in Europe and made friends with classmates their age in Europe.

Dieses Projekt wurde von drei Schulen in der Slowakei und Deutschland durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in multinationalen Gruppen mit verschiedenen digitalen Werkzeugen zusammen, um sprechende Avatare, Comic-Geschichten, ein Buch über PC-Spiele, Rätsel und Präsentationen zu erstellen. Hierbei schulten sie nicht nur ihre digitalen und fremdsprachlichen Kenntnisse, sondern lernten auch die Kulturen anderer Regionen Europas kennen und schlossen Freundschaften mit gleichaltrigen Mitschülern in Europa.

Game World Servers-Präsentation

In our European project with schools in Austria, Finland, and France, our ninth-grade students examine how their school community deals with recyclable goods, waste, the green spaces available on their school grounds and their transportation behavior. They present their results and compare them to the other participating schools. After that they determine their needs for development and decide on what action to take collaboratively. Student groups visit each other’s schools to work together on a hands-on activity to forward their specific goals.

Participants work together on global issues as a European community. Students realize that they can set goals and implement them to improve their communities and make a difference.

We expect that personal self-confidence, self-efficacy, democratic understanding, and European identity of our students will be strengthened by this project.

We envisage the improvement of our school communities regarding sustainability and environmental awareness. We hope to make a visible change in attitudes and practices at school.

In unserem europäischen Projekt mit Schulen in Österreich, Finnland und Frankreich untersuchen unsere Neuntklässler, wie ihre Schulgemeinschaft mit wiederverwertbaren Produkten und Abfällen umgeht, welche Grünflächen auf dem Schulgelände vorhanden sind und wie ihr Verkehrsverhalten ist. Sie stellen ihre Ergebnisse vor und vergleichen sie mit denen der anderen teilnehmenden Schulen. Danach ermitteln sie ihren Entwicklungsbedarf und entscheiden, welche Maßnahmen sie gemeinsam ergreifen wollen. Die Schülergruppen besuchen die Partnerschulen im Ausland, um gemeinsam an einer praktischen Maßnahme zu arbeiten, die ihre spezifischen Ziele voranbringt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen durch das Projekt, wie sie gemeinsam an globalen Themen als europäische Gemeinschaft zusammenarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass sie sich Ziele setzen und diese umsetzen können, um ihre Gemeinschaft zu verbessern und etwas zu bewirken.

Wir erwarten, dass das persönliche Selbstvertrauen, die Selbstwirksamkeit, das demokratische Verständnis und die europäische Identität unserer Schülerinnen und Schüler durch dieses Projekt gestärkt werden.

Wir stellen uns eine Verbesserung unserer Schulgemeinschaften in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein vor. Wir hoffen zudem, eine sichtbare Veränderung in den Einstellungen und Praktiken an der Schule zu erreichen.

Sustainability-Präsentation

In our project with Poikola school in Juuka, Finland, our sixth-grade students exchanged information on holiday traditions in Finland and Germany. Considering the multicultural backgrounds of the students, they learned about how young people from all walks of life celebrate the holidays and how they deal with two of the darkest months of the year, December and January.

In this project, our students improved their English and digital skills by communicating in English. They wrote texts, made short presentations, and participated in a video conference. They also increased their knowledge of their European partner country, which strengthened their identity with the European community. The ties between our school communities are now stronger as well.

In unserem Projekt mit der Poikola Schule in Juuka, Finnland tauschten unsere Sechstklässler Informationen über Feiertagstraditionen in Finnland und Deutschland aus. Angesichts des multikulturellen Hintergrunds der Schülerinnen und Schüler erfuhren sie, wie junge Menschen aus allen Gesellschaftsschichten die Feiertage feiern und wie sie mit den dunkelsten Monaten des Jahres, Dezember und Januar, umgehen.

In diesem Projekt verbesserten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Englisch- und Computerkenntnisse, indem sie auf Englisch kommunizierten. Sie schrieben Texte, hielten kurze Präsentationen und nahmen an einer Videokonferenz teil. Außerdem konnten sie ihr Wissen über das europäische Partnerland erweitern, was ihre Identität mit der europäischen Gemeinschaft stärkte. Auch die Verbindung zwischen unseren Schulgemeinschaften sind stärker geworden.

Holiday traditions in Germany

Aktivitäten rund um ERASMUS+